Erstes Ziel erreicht. :)

Am 02. März schrieb ich meinen ersten Blog-Beitrag: Warum Malahe’s Gesundheitsblog?

Nun knapp zwei Monate später hat sich schon einiges getan. Das Gewicht ist wieder in meinem Wohlfühl- und Zielbereich. Ernährung wird ständig besser und trotzdem schlemme ich ab und an. Das Lauftraining läuft in geordneten Bahnen. Nun nehme ich das nächste Ziel unter die Lupe: ergänzendes Training zum Laufen. Noch unentschlossen wie das aussehen wird 🙂

02. März 2015

02.03.2015

29. April 2015

29.04.2015

Mein erster Cooper-Test

Beim schmöckern im Netz und diverser Lauflektüre bin ich in den letzen Wochen immer wieder über den Begriff Cooper-Test gestolpert. Irgendwie hat es mich dann heute morgen gepackt und ich habe ihn spontan für heute auf den Plan gestellt.
Beim Cooper-Test wird die maximal zurückgelegte Strecke während einer Laufdauer von 12 Minuten ermittelt, so ensteht ein Eindruck über die allgemeine Ausdauer.

Ich habe für mich eine typische Laufstrecke rausgesucht, Feldweg mit kleinen Auf und Abs. Wetter hätte besser nicht sein können: Sonnenschein und 15 Grad. Nur der Gegenwind ab der halben Strecke war nicht bestellt, aber so finde ich es noch realistischer.

Gemütlich über 8 Minuten warm gelaufen und dann: Ab die Post!
Innerhalb kürzester Zeit war mir klar, dass 12 Minuten irgendwie doch lang sind und mir fiel es nicht so leicht wie angenommen den richtigen Speed zu wählen. Das ist sicher ein Ergebnis davon nie auf Zeit gelaufen zu sein oder gar an Wettkämpfen teilgenommen zu haben.

So sahen dann schließlich die Paces aus:

Coopertest

Die letzten Meter waren dann wirklich langsam, kann nur am Gegenwind gelegen haben. ?

Also mein Ergebnis für den ersten Cooper-Test: 2,32km in 12 Minuten. Es gibt eine Übersichtstabelle wie das Ergebniss einzuschätzen ist. Für mein Alter gilt 2000-2500m als guter Wert, ab 2500 dann sehr gut. Hat also gar nicht viel gefehlt.?

Wer mehr über den Test und die Auswertung wissen möchte Cooper-Test.

Hasenalarm!

Monsterhase

Sieht nicht spektakulär aus? Hat mich aber von meiner Laufstrecke vertrieben! ?
Dieser XXL Monsterhase überragte meine Münsterländer Mix Hündin ganz locker!

Zuerst dachte ich etwas in Sorge, dass ein freilaufender Hund auf uns zu gestürzt kommt. Auf uns zu? Ganz genau, gerade wegs auf dem Weg auf uns zu. Bis ich die Zwiebelschichten meiner Laufkleidung durchdrungen hatte und das Telefon triumphierend in meinen Händen hielt, was höchstens fünf Minuten gedauert haben kann, war XXL Langohr dann wieder abgedreht. So blieb mir nur eine undeutliches Beweisfoto. Da wir Hasen eher selten zu Gesicht bekommen und der beim weghoppelt so toll mit dem Popo gewackelt hat, war von Impulskontrolle bei meiner Nala nichts mehr übrig. Also kehrt marsch und dem Hasen diesen Sieg können.
Jetzt fehlt mir ein ganzer Laufkilometer, der Trainingsplan ist ruiniert. ??

Der Mensch braucht Ziele – meine persönliche Planung

Meine persönliche Erfahrung hat gezeigt, dass es wichtig ist mit Zielen zu arbeiten. Durch eine konkrete Zielsetzung hält man die Motivation am Leben und man kann gezielt mit Belohnungen arbeiten.

So bin ich früher ohne jegliche Messung der Strecke und Zeit gelaufen, damals hat das richtig gut für mich funktiniert, weil mein Ziel bei der Grundlagenausdauer für das Taekwondo lag.
In der Neuzeit laufe ich um fit zu bleiben, daher ging es ohne Aufzeichnung nicht lange gut. Woher weiß ich denn sonst, dass es mich voran bringt wie ich trainiere?

Es gibt keine Wettkämpfe mehr die mir direkt zeigen, dass eine Tempoeinheit mehr nötig gewesen wäre. Und einfach so ohne zu sehen ob mir das Laufen Fortschritte bescherrt ist nichts für mich. Da kommen Zweifel ob ich denn so richtig tainiere, ist es Abwechslungsreich genug, verbessert sich die Herzfrequenz?

Runtastic Pro inklusive Herzmessung ist meine Helferlein geworden. Nun müssen noch die passenden sportlichen Ziele festgesetzt werden.

Bei drei Sportarte tobe ich mich aus, also wird für alle ein kleiner Plan geschmieden.

  1. Zumba – das ist leicht, Zumba steht nur unterstützend auf dem Plan. Hier möchte ich nur die Koordination verbessern und meinen Körper etwas aufschütteln. Jede Woche sehe ich direkt ob ich mich verbessert habe, wenn ich bei den Schritte flüssiger mittanzen kann und ich synchron zur Kursleiterin die Hüfte schwinge.
  2. Taekwondo – ganz klar ich möchte ich endlich den 1. DAN ablegen. Als Zeitraum habe ich mir Mitte bis Ende diesen Jahres vorgenommen. Hier müssen jedoch Teilziele ran:
    – alle 8 Poomsae in den Grundzügen sicher beherrschen
    – die Techniken für den Ein-Schritt-Kampf zusammenstellen und in der Ausführung lernen
    – die Techniken für den Bruchtest zusammenstellen
    – Selbstverteidigung auffrischen
    Wie man sieht es gibt viel zu tun. ?
  3. Laufen – da fange ich mit dem Ist-Zustand an: rund 6:30 die Minute, mal ein paar Sekunden schneller aber nicht von Bedeutung. 12-13km laufen ist kein Problem, länger habe ich noch nicht probiert. Mein Ziel bis Ende des Jahres liegt bei 50min für 10km. Auch hier arbeite ich mit Teilzielen:
    – regelmäßig trainieren: mind. 4 Tage die Woche
    – 6 min pro KIlometer
    Wie lange ich dafür brauche, kann ich nicht einschätzen. Hier teste ich erstmal bis Ende April an, dann wird der Plan ergänzt.
    Ab 6. April starte ich über Runtastic einen Trainingsplan: 10km in 50 Minuten, mit meinerm aktuellen Stand halte ich es für unrealistisch, aber er wird mich dennoch schneller machen. Longjogs und Fahrtenspiele, alles ist dabei.

So damit habe ich die Zielplanung erstmal gestartet und eine Richtung auf dem „Papier“. Ich passe meinen Plan stetig an und werden auf jeden Fall noch Belohnungen ergänzen.

Sportscheck Shopping

Brooks Ghost 7Bis jetzt hieß es für mich ohne Frage immer: RUNNERS POINT, wenn neue Laufschuhe ins Haus standen. Mit dieser langjährigen Tradition habe ich nun gebrochen und bin bei SportScheck fremd gegangen.

Persönlich war ich mit meinem letzten Einkauf bei RUNNERS POINT mehr als zufrieden. Die Verkäuferin war super kompetent und auch noch freundlich. Doch kurz darauf begleitete ich einen Freund und da sah die Welt anders aus. Der junge Mann kam bei weitem nicht an die Beratungsqualität seiner Kollegin ran. Es stellte sich im Laufe des Gesprächs heraus, dass er nur eine Aushilfe ist. Ehrlich gesagt fand ich dass wenig entzückend ich erwarte in eine Fachgeschäft auf Fachpersonal.

Also bedurfte es nicht so viel Überzeugungskraft mich zu SportScheck zu schleifen. Dort gelandet fand sich recht schnell eine Verkäufer. Nach der Frage was ich bräuchte zeigte er mir das Laufschuhregal und ich sollte mir Schuhe raussuchen. Auf meinen Wunsch, dass ich auf Grund angeschlagener Knie eine gute Dämpfung bräuchte erhielt ich die Aussage: „Je teurer desto besser die Dämpfung.“ Aha das ist hilfreich! Also suchte ich erstmal Schuhe nach dem Aussehen raus, mehr als fragwürdig bei Laufschuhen.

Asics und Adidas Boost waren erstmal die Wahl, mit denen ging es dann auf das Laufband. Beide Modelle passten nicht zu mir. Ich fragte gezielt nach Brooks, da ich in meine GTS 14 total verliebt bin. Kurze Zeit hatte ich die Ghost 7 an den Füßen. Das Laufband sagte, dass wir uns verstehen und die Dämpfung war für mich auch OK.

Also ab mit der Beute nach Hause, natürlich nicht ohne vorher die Abteilung für Laufbegleitung leer zu kaufen. Bin eben auch nur eine Frau. 🙂

Beim ersten Lauf am nächsten Tag stellte sich heraus, dass die Schuhe vorn eher eng geschnitten sind. Mir schlief nach einem Kilometer direkt der Fuß ein. Beim zweiten Lauf waren die Schnürrsenkel weit geöffnet und es sah schon besser aus.

An die GTS 14 kommen sie, für meine Füße und mein Empfinden, nicht ran.

Mein Fazit zu diesem SportScheck-Erlebniss: Ich gehe wieder zu RUNNERS POINT und bitte dort um das Fachpersonal.

Taekwondo Time!

Es dürften schon ein halbes Jahr her sein, als ich das letzte Mal den Gürtel geschnürrt habe. Natürlich habe ich auch eine gute Ausrede: mein Fernstudium „Marketing & Marktforschung“  hatte Vorrang. Das lief auch wie am Schnürchen und dann kamen die ollen Zipperlein *ningel*. Die sich nun vor zwei Wochen als eine ISG und Lendenwirbel-Blockade herausgestellt haben. Der Chiropraktiker meine Vertrauens hat alle Knochen wieder da hingerückt wo sie hingehören und weiter gehts. Endlich!

So hieß es Dienstag Abend: TAEKWONDO!

Seit nun 15 Jahren lässt mich der koreanische Kampfsport nicht mehr los. Trotz Knie OP und beruflicher Neustrukturierung die Sehnsucht kehrt immer wieder.

Früher als aktiver Wettkämpfer war ich fast jedes Wochenende unterwegs. Warum? Ich habe den Wettkampf geliebt. Strategie, Schnelligkeit und ein wenig Adrenalin. Nur der Gegner und ich, die Schwachstelle suchen, eine Lücke in der Deckung… pow! und Punkt.

Die Kampfweste wird nun nur noch zum Training und Trainingslager angezogen und es ist ok. Obwohl es manchmal fehlt. 🙂

Seit September 2003 trage ich den rot-schwarzen Gürtel. Bald 12 Jahre! Was sagt uns das? Richtig! Es wird Zeit für den ersten DAN. Und damit ist das Taekwondo Ziel für dieses Jahr fix!

Es heißt nun Poomsae (Formen) üben. Den Bruchtest vorbereiten und die Techniken für den Ilbo-Taeryon (Ein-Schritt-Kampf) raussuchen und mal die koreanischen Vokabeln aufpolieren.

In diesem Sinne: Cha Ryut! Kyung Ye.

Kyung Ye!