Corona – Warum und was nun?

Fuerteventura – Anfang März 2020

Ein Gruppe gutgelaunter Triathleten sitzt in der Sonne am Frühstückstisch. In der Nähe muss jemand niesen. Alle rufen „Corona!“ statt Gesundheit. Das Hotel kann darüber lachen.

Das ist nun gerade zwei Wochen her.

Jetzt ist alles anders.

Viele haben das Thema zu der Zeit noch nicht Ernst genommen. Wie schlimm kann sowas schon sein? Die Vorstellung von Ausgangssperren und geschlossenen Schulen gar nicht in den Köpfen.

Das wird sicher mal wieder von den Medien aufgebauscht. Wie so oft. Waren typische Gedankengänge.

Am Arsch!

Die Welt liegt auf der Nase.

Deutschland atmet schwer.

In einigen Bundesländern gibt es Ausgangssperren. Schulen, Kindergärten und Sportstätten geschlossen. Veranstaltungen abgesagt. Reisen fallen aus.

Oma und Opa werden nur noch angerufen oder per Video Telefonie „besucht“.

Die Menschen arbeiten im Home Office wann immer es möglich ist. Andere können gerade gar nicht mehr arbeiten. Wieder andere reisen sich den Allerwertesten für uns in diversen Gesundheitsberufen oder der täglichen Versorgung für uns auf. Herzlichen Dank Leute! Schön, dass es euch gibt!

Angst macht sich breit.

Angst um die Existenz, um den Arbeitsplatz. Angst um die Gesundheit. Angst um die Lieben. Angst vor den Auswirkungen der Corona Pandemie.

Was ist in diesen surrealen Zeiten falsch und was ich richtig? Was kann man selbst tun und beitragen? Wie kann man sich schützen?

Finde die richtigen Quellen

Immer wieder spreche ich mit Menschen, die die tragischsten und einseitigsten News über Corona ever im Gepäck haben.

Bitte glaubt nicht jeden Mist der in den Medien auftaucht. In den sozialen Medien gleich gar nicht.

Nun bist Du gefordert, nicht stumpf zu folgen sondern zu hinterfragen. Lass Dir Deine Meinung nicht bilden, sondern finde sie selbst. Recherchiere etwas zu den Infos die Du bekommst und schau was wirklich dran ist. Nutze offizielle Quellen und schei… auf die großen Schlagzeilen.

Lass Dich nicht unnötig verrückt machen und noch wichtiger trage nicht noch mehr Angst, Sorge und Panik in die Welt. Davon gibt es bereits ausreichend.

Ein paar Quellen gebe ich Dir gern mit auf den Weg. Auch auf meiner Facebook Seite teile ich regelmäßige News zum Thema Corona.

https://www.zusammengegencorona.de/
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/podcastreihe-coronavirus/prof-drosten.html
Aktuelle Zahlen der Infektionen als Karte mit Daten der John Hopkins University

Gedankenhygiene – so wichtig wie Hände waschen

„Ich habe Angst.“

Das ist wohl einer der meistgehörten Sätze neben „Es gab kein Toilettenpapier.“ derzeit.

Verständlich.

Wir bewegen uns alle auf vollkommen unbekannten Wegen. Eine Situation die die Welt noch nicht gesehen hat.

Für Deine Gesundheit ist im Moment nicht nur die Hygiene und ein starkes Immunsystem wichtig. Auch ein aufgeräumter Kopf ist zuträglich und wird Dir helfen diese Zeit zu überstehen.

Ein paar Tipps die Dich dabei unterstützen sollen:

  1. Konsumiere nicht wild alle Meldungen und Nachrichten. Beschränkte Dich auf gute, offiziellen Quellen.
  2. Konsumiere auch diese Quellen nicht von früh bis spät. Nimm Dir gern früh oder am Abend etwas Zeit für neues Wissen.
  3. Fang an zu meditieren um den Gedankenstrudel zu unterbinden.
  4. Über Dich daran Positives aus Situationen zu ziehen.
    Schreib mich an, wenn Du eine Situation hast wo absolut nix Positives zu sehen ist. Dann schauen wir gemeinsam!
  5. Nutze die gewonnene Zeit für neue Dinge oder Sachen die Du schon lange tun wolltest.
  6. Pflege Deine Sozialkontakte. Es ist hart genug, seine Freunde nicht mehr treffen und in den Arm nehmen zu können. Telefoniert! Nutzt Skype. Lacht weiter zusammen, dann eben mit einem Kabel. Seid kreativ. Man kann auch via WhatsApp Video zusammen kochen.
  7. Unterbrich die Gedanken, wenn Du ins Grübeln kommst. Gedanken unterbrechen ist so leicht gesagt, mein Trick dazu:

    Ich nehme das Alphabet und überlege mir zu jedem Buchstaben ein Tier. Das geht auch mit fremden Sprachen.
    Bist Du gerade in der Stadt unterwegs? Suche 5 Dinge die Gelb sind, dann 5 Dinge die Blau sind, grün, usw.

    Laste Dein Gehirn mit anderen Dingen aus. Sich intensiv auf zwei Dinge einlassen kann es nicht so gut.

Think Pink

Jetzt hältst Du mich wahrscheinlich für total übergeschnappt.

Positiv denken in so einer Zeit?

Das geht und es hilft.

Exkurs sensitiv medialer Berater
Derzeit stecke ich noch in der Ausbildung zum sensitiv medialen Berater bei Nina Herzberg. Die Ausbildung umfasst auch das Thema Trance Healing. Ein Thema in dem ich mich wie zu Hause fühle. <3

Selbstverständlich ist es eine Zeit in der die spirituelle und mediale Szene mit Heal-Sessions unterstützt wo immer sie kann. So gibt es derzeit regelmäßig Healings bei Annette Meng, Tanja Schlömer, Nina Herzberg & Patric Pedrazolli. Da hänge ich mich immer sehr gern an und unterstützte mit der Energie meines Teams.

In einer der ersten Sessions hat sich bei mir ein Gefühl durchgesetzt. Das Gefühl was uns das ganze Schlammassel bringen soll.

Es geht viel um Zusammenhalt, um das Miteinander, um die Menschlichkeit.

Die Welt ist weit auseinander gerückt. Oft kennt man nicht einmal mehr die Namen seiner Nachbarn. Ist im „Ich“ Modus unterwegs ohne darüber nachzudenken, was mit den Anderen gerade ist, wie sich Andere fühlen oder handeln wie sie eben handeln.

Kurz: Empathie ist Mangelware geworden.

Ich sehe die Corona Krise als Chance. Als Chance wieder menschlicher zu werden.

Wenn jeder an sich denkt, ist an jeden gedacht.

Eine furchtbare Aussage!

Es ist die passende Zeit sich mal nicht als den Mittelpunkt des Universums zu sehen. Die Augen aufzumachen und zusammen zuhalten. Es müssen nicht immer großen Gesten sein.

Lächelt einander auf der Straße an. Wünscht in Mails und SMS ein „Bleib gesund!“.

Schau wo Du in der Nachbarschaft jemanden unterstützen kannst, für den diese Zeit richtig gefährlich ist.

Um Gottes Willen, lass Klopapier und Nudeln für die anderen übrig.

Urteile nicht, ohne Dich in die Lage des Anderen versetzt zu haben.

Lass andere Meinungen zu. Wir müssen nicht alle gleich ticken, denn wir sind keine Lemminge!

Ich möchte Dich einladen die Situation auch aus diesem Gesichtspunkt zu betrachten. Ich hoffe sehr auch Du siehst eine Chance. Eine Chance für mehr Liebe, Fürsorge und mehr miteinander.

Lasst und zusammenrücken und in dieser Situation gemeinsam wachsen.

Sicher hast auch Du im Leben schon erfahren müssen, dass es die Krisenzeiten sind die uns wachsen lassen und stärker machen.

Bleib gesund!

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