Corona – Warum und was nun?

Corona – Warum und was nun?

Fuerteventura – Anfang März 2020

Ein Gruppe gutgelaunter Triathleten sitzt in der Sonne am Frühstückstisch. In der Nähe muss jemand niesen. Alle rufen „Corona!“ statt Gesundheit. Das Hotel kann darüber lachen.

Das ist nun gerade zwei Wochen her.

Jetzt ist alles anders.

Viele haben das Thema zu der Zeit noch nicht Ernst genommen. Wie schlimm kann sowas schon sein? Die Vorstellung von Ausgangssperren und geschlossenen Schulen gar nicht in den Köpfen.

Das wird sicher mal wieder von den Medien aufgebauscht. Wie so oft. Waren typische Gedankengänge.

Am Arsch!

Die Welt liegt auf der Nase.

Deutschland atmet schwer.

In einigen Bundesländern gibt es Ausgangssperren. Schulen, Kindergärten und Sportstätten geschlossen. Veranstaltungen abgesagt. Reisen fallen aus.

Oma und Opa werden nur noch angerufen oder per Video Telefonie „besucht“.

Die Menschen arbeiten im Home Office wann immer es möglich ist. Andere können gerade gar nicht mehr arbeiten. Wieder andere reisen sich den Allerwertesten für uns in diversen Gesundheitsberufen oder der täglichen Versorgung für uns auf. Herzlichen Dank Leute! Schön, dass es euch gibt!

Angst macht sich breit.

Angst um die Existenz, um den Arbeitsplatz. Angst um die Gesundheit. Angst um die Lieben. Angst vor den Auswirkungen der Corona Pandemie.

Was ist in diesen surrealen Zeiten falsch und was ich richtig? Was kann man selbst tun und beitragen? Wie kann man sich schützen?

Finde die richtigen Quellen

Immer wieder spreche ich mit Menschen, die die tragischsten und einseitigsten News über Corona ever im Gepäck haben.

Bitte glaubt nicht jeden Mist der in den Medien auftaucht. In den sozialen Medien gleich gar nicht.

Nun bist Du gefordert, nicht stumpf zu folgen sondern zu hinterfragen. Lass Dir Deine Meinung nicht bilden, sondern finde sie selbst. Recherchiere etwas zu den Infos die Du bekommst und schau was wirklich dran ist. Nutze offizielle Quellen und schei… auf die großen Schlagzeilen.

Lass Dich nicht unnötig verrückt machen und noch wichtiger trage nicht noch mehr Angst, Sorge und Panik in die Welt. Davon gibt es bereits ausreichend.

Ein paar Quellen gebe ich Dir gern mit auf den Weg. Auch auf meiner Facebook Seite teile ich regelmäßige News zum Thema Corona.

https://www.zusammengegencorona.de/
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/podcastreihe-coronavirus/prof-drosten.html
Aktuelle Zahlen der Infektionen als Karte mit Daten der John Hopkins University

Gedankenhygiene – so wichtig wie Hände waschen

„Ich habe Angst.“

Das ist wohl einer der meistgehörten Sätze neben „Es gab kein Toilettenpapier.“ derzeit.

Verständlich.

Wir bewegen uns alle auf vollkommen unbekannten Wegen. Eine Situation die die Welt noch nicht gesehen hat.

Für Deine Gesundheit ist im Moment nicht nur die Hygiene und ein starkes Immunsystem wichtig. Auch ein aufgeräumter Kopf ist zuträglich und wird Dir helfen diese Zeit zu überstehen.

Ein paar Tipps die Dich dabei unterstützen sollen:

  1. Konsumiere nicht wild alle Meldungen und Nachrichten. Beschränkte Dich auf gute, offiziellen Quellen.
  2. Konsumiere auch diese Quellen nicht von früh bis spät. Nimm Dir gern früh oder am Abend etwas Zeit für neues Wissen.
  3. Fang an zu meditieren um den Gedankenstrudel zu unterbinden.
  4. Über Dich daran Positives aus Situationen zu ziehen.
    Schreib mich an, wenn Du eine Situation hast wo absolut nix Positives zu sehen ist. Dann schauen wir gemeinsam!
  5. Nutze die gewonnene Zeit für neue Dinge oder Sachen die Du schon lange tun wolltest.
  6. Pflege Deine Sozialkontakte. Es ist hart genug, seine Freunde nicht mehr treffen und in den Arm nehmen zu können. Telefoniert! Nutzt Skype. Lacht weiter zusammen, dann eben mit einem Kabel. Seid kreativ. Man kann auch via WhatsApp Video zusammen kochen.
  7. Unterbrich die Gedanken, wenn Du ins Grübeln kommst. Gedanken unterbrechen ist so leicht gesagt, mein Trick dazu:

    Ich nehme das Alphabet und überlege mir zu jedem Buchstaben ein Tier. Das geht auch mit fremden Sprachen.
    Bist Du gerade in der Stadt unterwegs? Suche 5 Dinge die Gelb sind, dann 5 Dinge die Blau sind, grün, usw.

    Laste Dein Gehirn mit anderen Dingen aus. Sich intensiv auf zwei Dinge einlassen kann es nicht so gut.

Think Pink

Jetzt hältst Du mich wahrscheinlich für total übergeschnappt.

Positiv denken in so einer Zeit?

Das geht und es hilft.

Exkurs sensitiv medialer Berater
Derzeit stecke ich noch in der Ausbildung zum sensitiv medialen Berater bei Nina Herzberg. Die Ausbildung umfasst auch das Thema Trance Healing. Ein Thema in dem ich mich wie zu Hause fühle. <3

Selbstverständlich ist es eine Zeit in der die spirituelle und mediale Szene mit Heal-Sessions unterstützt wo immer sie kann. So gibt es derzeit regelmäßig Healings bei Annette Meng, Tanja Schlömer, Nina Herzberg & Patric Pedrazolli. Da hänge ich mich immer sehr gern an und unterstützte mit der Energie meines Teams.

In einer der ersten Sessions hat sich bei mir ein Gefühl durchgesetzt. Das Gefühl was uns das ganze Schlammassel bringen soll.

Es geht viel um Zusammenhalt, um das Miteinander, um die Menschlichkeit.

Die Welt ist weit auseinander gerückt. Oft kennt man nicht einmal mehr die Namen seiner Nachbarn. Ist im „Ich“ Modus unterwegs ohne darüber nachzudenken, was mit den Anderen gerade ist, wie sich Andere fühlen oder handeln wie sie eben handeln.

Kurz: Empathie ist Mangelware geworden.

Ich sehe die Corona Krise als Chance. Als Chance wieder menschlicher zu werden.

Wenn jeder an sich denkt, ist an jeden gedacht.

Eine furchtbare Aussage!

Es ist die passende Zeit sich mal nicht als den Mittelpunkt des Universums zu sehen. Die Augen aufzumachen und zusammen zuhalten. Es müssen nicht immer großen Gesten sein.

Lächelt einander auf der Straße an. Wünscht in Mails und SMS ein „Bleib gesund!“.

Schau wo Du in der Nachbarschaft jemanden unterstützen kannst, für den diese Zeit richtig gefährlich ist.

Um Gottes Willen, lass Klopapier und Nudeln für die anderen übrig.

Urteile nicht, ohne Dich in die Lage des Anderen versetzt zu haben.

Lass andere Meinungen zu. Wir müssen nicht alle gleich ticken, denn wir sind keine Lemminge!

Ich möchte Dich einladen die Situation auch aus diesem Gesichtspunkt zu betrachten. Ich hoffe sehr auch Du siehst eine Chance. Eine Chance für mehr Liebe, Fürsorge und mehr miteinander.

Lasst und zusammenrücken und in dieser Situation gemeinsam wachsen.

Sicher hast auch Du im Leben schon erfahren müssen, dass es die Krisenzeiten sind die uns wachsen lassen und stärker machen.

Bleib gesund!

Warum Pippi Langstrumpf ein Genie ist

Warum Pippi Langstrumpf ein Genie ist

2 x 3 macht 4
Widdetiddewitt
und Drei macht Neune!
Ich mach mir die Welt
WiddeWidde wie sie mir gefällt….

Pippi Langstrumpf

Vom Ohrwurm zum Leitsatz

Bis jetzt ist mir niemand begegnet, der nicht gern Pippi Langstrum geschaut hat. Dieses quirlige, bunte Mädchen was einfach gemacht hat worauf sie Bock hatte. Da war man als Kind das eine oder andere Mal schon etwas neidig.

Pippi hat sich keinen Deut darum geschert was andere über sie denken. Sie hat einfach gemacht. Hat ihr Leben nach ihren Ideen und Vorstellungen gestaltet.

Jetzt, über 20 Jahre später, ist der Groschen gefallen.

Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf war ein Genie!

Hör auf die Verantwortung abzugeben!

Mir ist bewusst, dass dieser Blogpost etwas provoziert. Das ist gewollt, denn ich möchte Dich wachrütteln. Möchte Dir auf die Füße treten. Doch, wenn Du es zulässt, dann kann es ein wunderbarer sanfter Schubser in ein anderes Leben sein.

„Aber die anderen…“, „Mein blöder Chef…“, „Der Mayer von ebenan..“, „In meiner Kindheit…“, „Mir ist aber XY passiert…“ „Ich kann nicht, weil..“.

Lass mal kurz diese Aussagen auf Dich wirken. Findest Du eine Gemeinsamkeit?

Ganz genau. Sie alle geben Verantwortung ab. Alle Aussagen schieben die „Schuld“ auf andere Personen oder Ereignisse in der Vergangenheit.

Dem Mayer von nebenan oder Deinem Chef ist es allerdings scheißegal ob Du Dir Deinen Kopf über sie zerbrichst und Dich wochen- vielleicht sogar monatelang ärgerst.

Die Leben ihr eigenes Leben oder regen sich über jemand anderes auf.

Was würde passieren, wenn Du die Verantwortung auf Deine Schultern lädst? Jetzt verschränke bitte nicht die Arme. Denke auch nicht „ich kann aber nix dafür, die anderen….“

Ich kann aber wirklich nichts dafür!

Natürlich suchen wir uns den Mist nicht raus der uns begegnet.

Da wird ein neuer Chef im Unternehmen eingesetzt und der Typ ist eine Katastrophe. Der Nachbar ist bockig und streitlustig. Die Beziehung schon lange nicht mehr erfüllend. Eine Krankheit verändert alles. Ein geliebter Mensch stirbt.

Das ist alles Bockmist für den Du nichts kannst.

ABER

Du allein kannst entscheiden wie Du darauf reagierst.

Nicht schon wieder die verschränkten Arme! Denk auch nicht, Du sagst das so leicht.

Leicht ist das nicht, es ist eine bewusste Entscheidung. Wahrscheinlich eine der wichtigsten und nachhaltigsten Entscheidungen Deines Lebens!

Nimm die Themen in Deine Hand. Entscheide selbstständig. Lass nicht zu, dass der Mayer und Dein Chef über Dein Glücksbarometer bestimmen.

Komm, der Gedanke, dass jemand anderes die Macht über Dich hat, ist doch noch viel nerviger. Oder?

Und nun?

Was geht nun in Dir vor?

Ein „Verdammt da ist was dran“ ?
Ein „Die spinnt doch total!“
Ein „Und wie bekomme ich die Kontrolle zurück?“
Ein „Jo, recht hat sie. Zum Glück habe ich das alles schon gecheckt.“

Noch vor ein paar Jahren habe ich mir über sowas nicht den Kopf zerbrochen. Und ich habe früher auch Verantwortung abgegeben.

Warum?

Angst, Gewohnheit und Bequemlichkeit

Drei super Typen. Wenn die auf einem Haufen hocken, muss man richtig Cojones haben um vorwärts zu kommen.

Ich hatte damals einen Job wo ein dämlicher, neuer Chef eingesetzt wurde. Der nur am maulen und kritisieren war. Der Wecker hat früh geklingelt und ich wäre gern zu meiner Mama gegangen um mir eine Entschuldigung schreiben zu lassen. Tja, mit Mitte 20 geht das aber nicht mehr.

Die Angst bestand darin, was passieren könnte, wenn ich den Job wechsle. Also in der Unbekannten.

Die Gewohnheit bestand darin, dass ich in dem Unternehmen schon ein paar Jahre beschäftigt war und ich die Kollegen sehr mochte. Außerdem wusste ich was mich in diesem Unternehmen erwartet.

Die Bequemlichkeit bestand darin, dass ich einen sicheren Job hatte der mir meine Miete bezahlte. Jobsuche und Bewerbung schreiben ist ja Arbeit, was die Freizeit kürzt.

Wenn Du das so liest, fällt Dich sicher auf, dass es schon meine Entscheidung war in dieser Situation zu hängen. Weil es aber nicht so geil ist zu sagen: „Ich bin nicht glücklich im Job, aber das ist meine Entscheidung.“ Sagte ich Dinge wie: „Mein Job macht keinen Spaß, wegen dem neuen Chef.“

Schwupp ich war fein raus und der Vorgesetzte der Dumme.

Echt?

Nee, ich war die Dumme. Habe ich doch Lebenszeit verschwendet. Den Chef hat es nicht die Bohne interessiert. Der ist nach Hause gegangen und hat sein Leben gelebt.

Es ist Zeit! Mach die Welt wie sie Dir gefällt!

Egal in welchem Lebensbereich Deine Zufriedenheitskala im unteren Bereich rumdümpelt, pack es an.

Du fühlst Dich nicht wohl in Deiner Haut, weil die Größe nicht zum Gewicht passt?

Du hast wenig Energie und Dein Körper fühlt sich älter an als er ist?

Du bist ein emotionaler Esser, weil Du ein Thema ewig nicht lösen kannst oder weißt gar nicht warum Du ständig essen musst?

Du bist unzufrieden mit Dir, weil Du Dir vornimmst etwas zu ändern aber nicht in die Umsetzung kommst?

Du fühlst Dich allein und hast keine Ahnung wie Du Deine Ziele umsetzt?

Zunächst werde Dir wirklich bewusst, dass Du allein der Chef bist. Nur Du hast die Macht Dein Leben zu einem glücklichen und zufriedenen Leben zu machen.

Das ist nicht nur eine tiefer Überzeugung, es ist meine eigene Erfahrung.

Das Leben hat mir schon richtig eine reingewürgt. Doch ich habe es geschafft aufzustehen und es war jede Träne und jeden Schweißtropfen wert.

Ich wünsche mir wirklich von ganzem Herzen, dass auch Du alles erreichst was Du für Dich möchtest.

Hilfe annehmen, ist eine Stärke

Ende 20 hatte ich eine wirklich schwere Phase. Mir fiel alles schwer, ich hatte keine Energie und ständig Stimmungsschwankungen.

Nach Wochen des Haderns und der Frustration habe ich den Po zusammengekniffen und mir Hilfe gesucht.

Zum Glück.

Es wurde eine depressive Phase diagnostiziert.

Mit Hilfe bin ich prima aus der Situation herausgekommen. Habe unglaublich viel über mich gelernt.

Das war der Anfang, ich verstand, dass Unterstützung zu suchen eine echte Stärke ist.

Heute ist es für mich normal einen Coach im Background zu haben. Es ist grandios einen Ansprechpartner zu haben, ganz egal wo man den Beistand gerade benötigt.


Die positiven Erfahrungen, welche ich mit diversen Coachings gesammelt habe und wie ich gelernt habe die Welt zu machen wie sie mir gefällt möchte ich gern an Dich weitergeben.

Wenn Du also Themen in Sachen Gesundheit hast, sei es das Mindset, die Bewegung oder die Ernährung. Scheue Dich nicht mich anzuschreiben.

Lerne mich ganz unkompliziert in einem Video Call kennen. Das einzige Risiko sind Deine 30 Minuten Zeiteinsatz.

Warum Meditation Dein Leben bereichert

Warum Meditation Dein Leben bereichert

Du möchtest eine kostenlose Methode kennen lernen für mehr Ruhe und Stressabbau?

Du möchtest Deinem wahren Ich, Deinem höherem Selbst näher kommen?

Dann solltest Du weiterlesen!

Du hältst das alles für esoterischen Quatsch und Hokuspokus?

Du denkst meditiere ist nur etwas für Mönche?

Dann solltest Du sogar unbedingt weiterlesen!

Meditation nicht nur etwas für Mönche

Irgendwann in den letzten Jahren ist meditieren Gesellschaftsfähig geworden.

Man liest es überall.

Zeitschriften berichten, Promis reden darüber, viele erfolgreiche Menschen geben dies als Teil ihres Erfolgs an.

Die Zeiten wo Mediation nur Mönchen, in ihren orangenen Kutten, in den Bergen des Himalaja zugeordnet wird sind vorbei.

Zum Glück!

Meditieren ist alltagstauglich geworden. Keiner schaut Dich mehr schräg an. Viele tun es. Noch mehr haben es auf der „müsste ich mal anfangen Liste“.

Seit etwa drei Jahren gehört es auch zu meinem Leben. Anfangs selten. Dazwischen glich der Verlauf einer EKG Kurve. Inzwischen täglich und ich liebe es!

Klappe halten und Wand anstarren? – Was soll mir die Meditation bringen?

Meditation ist nichts was Du einmal praktizierst und dann bist Du fertig oder erleuchtet.

Meditieren ist etwas für das Leben. Kein „ich-muss“, sonder ein „es-fehlt-mir-wenn-ich-es-nicht-tue.

Bis es von einer auf die anderen Liste gewechselt ist, vergeht etwas Zeit. Das ist Dein Test. Ein Test, der prüft was Du Dir selbst wert bist.


Kennst Du dieses Plappermaul im Kopf, was zu allem seinen Senf dazu geben muss? Was immer mit dem Schlimmsten rechnet? Was Diskussionen immer und immer wieder durchgeht? Was alles und jeden bewerten muss?

Diesen Plagegeist kannst Du mit Mediation in seine Schranken verweisen. Du kennst den Quatschkopf schon eine Weile, daher weißt Du, es wird etwas dauern.

Meditation gibt Dir die Möglichkeit Dich von Deinen Gedanken zu distanzieren. Zu fühlen, dass Du nicht Deine Gedanken bist.


Stehst Du früh auf und schaust erst mal auf das Handy? Checkst Facebook, Instagram und Co? Was gibt es für neue Mails? Hörst, liest oder schaust Nachrichten? Machst den TV an oder das Radio?

Wie geht Dein Tag weiter? Radio im Auto. Kopfhörer in der Bahn. Auf Arbeit in den Pausen die Kollegen, die Kopfhörer oder YouTube?
Beim Sport Musik auf den Ohren oder einen Podcast? (meiner geht natürlich 😀 )
Wenn Du am Abend daheim bist, zur Entspannung etwas TV oder Deine Serie? Zum Einschlafen etwas lesen?

An welcher Stelle darf Dein Gehirn mal wirklich abschalten? Wann bist Du mal ganz für Dich da?

Die Meditation gibt Dir genau diese Auszeit.


Du wirst Dich besser Fokussieren können. Deine Projekte danken es Dir.

Stress wird durch die Ruhe von Dir genommen. Wusstest Du das Stress sich sehr nachteilig auf Deinen Körper und Deine Gesundheit auswirken kann?

Und schließlich wirst Du kreativer Leben können. Einfach weil Du Deine Gedanken im Zaum halten kannst, weil Du Denkmuster und Grübeleien durchbrochen hast.

Klingt das nicht lohnenswert?

Meditation hat verschiedene Gesichter

1. geführte Meditationen

Bei einer geführte Meditation, Achtung Überraschung!: wirst Du stimmlich durch eine Meditation geleitet.

Deine Gedanken werden von einem Sprecher an andere Orte und in verschiedene Situationen geführt.

Es gibt geführte Meditationen welche Dich in die Stille begleiten und Dir so den Einstieg in das Meditieren vereinfachen. Andere sind von Anfang bist Ende gesprochen und geben Dir nur zwischendrin mal ein paar Sekunden Ruhe, meist mit einer kleinen Aufgabe.

2. Meditieren zur Problemlösung

Du hast eine Herausforderung oder musst eine Entscheidung treffen wo Du Dir nicht ganz sicher bist?

Auch hier kann Dir eine Meditiation zu mehr Klarheit verhelfen.

Setze Dich entspannt hin. Atme ein paar Mal tief durch. Dann kommst Du langsam zur Ruhe in dem Du eine Weile nur Deinem Atem folgst.

Stell Dir Deine Frage in Gedanken und fühle Dich in diese ein. Träume Dich in das Szenario in alle Richtungen. Was fühlt sich richtig und stimmig an?

3. Die Fokusmeditation

In meiner Welt die unangefochtene Königsdiszpiplin, die Mutter der Meditation.

Nur Du und Du. Ruhe. Atem. Vielleicht noch eine Kerze.

Bei dieser Art des meditierens gibt es keine Ablenkung. Keine Musik. Keine Stimme von außen. Du und das Plappermaul ganz für euch.

Es geht darum im Augenblick zu sein. Deine Gedanken anzunehmen, aber nicht zu verfolgen. Sie wie Wolken vorbei ziehen zu lassen.

Mit anderen Worten das Plappermaul zu ignorieren. Statt dessen fokusierst Du Dich auf Deinen Atem. Ist Dir schon mal aufgefallen, dass es an der Nasenspitze kühl ist, wenn Du einatmest?

Eine Kerze kann Dir als Hilfsmittel dienen. Statt Deiner Nasenspitze, ist nun die Flamme Dein Lebensmittelpunkt für die nächsten Minuten.

Du wirst schon unruhig, wenn Du mal zwei Minuten wartest und das Handy nicht am Start ist? Dann um Gottes willen fange noch heute an zu meditieren! Lies aber bitte noch zu Ende. 😉

Muss man meditieren lernen -Jein!

Wenn ich Dir jetzt sage. Setze Dich einfach ruhig und bequem hin dann tue nichts, wird Dich das wenig in eine freudig, euphorische Stimmung versetzten.

Also ein paar Hilfsmittel.

  • Der Podcast Impetus bei Audible * – toller geführter und langsamer Einstieg in die Fokusmeditation
  • YouTube – Eine Fundgrube von geführten Meditationen
  • Seven Mind App – Meditation via App

Wenn Du bei Apple Podcast „Meditation“ eingibst öffnet sich ein Wahnsinns-Auswahl an Podcasts zu diesem Thema. Da wirst Du sicher fündig. Begeistert Dich einer davon besonders? Lass mich gern wissen welcher.

Bei Spotify sieht die Welt nicht anders aus. Da findest Du auch die passende Musik ohne Sprecher.

Sonst braucht es nicht viel. Einen Ort an dem Du Dich wohl fühlst. Vielleicht später ein Meditationskissen. Persönlich finde ich es sehr angenehm so zu sitzen. Ausprobieren!

Nur noch eins: Leg los!

Mit stolzen zwei Minuten bin ich ins meditieren gestartet. Mal ein paar Tage hintereinander, dann mal wieder ein paar Wochen Pause.

Mach es besser!

Ohne Mist. Zwei bis fünf Minuten hast Du täglich. Da kannst Du eine Werbepause nutzen…

Inzwischen sitze ich jeden Tag mit meinem Plappermaul für fünfzehn Minuten. Es gib auch Tage wo ich mehr als einmal meditieren möchte. Plappermaul findet es doof, weil ich nicht zuhöre. Mir egal!

Meine Persönliche Erfahrungen

Meditieren bringt was. Ich verspreche es Dir!

Ich bin den Tag fokussierter, wenn ich gleich am Morgen meditiere.
Ich kann den Grübel-Kreislauf durchbrechen, wenn Plappermaul mal wieder denkt es übertreiben zu müssen.
Ich kann besser einschlafen, wenn ich davor kurz meditiere.
Ich treffe leichter Entscheidungen, wenn ich über diese Meditiere.
Ich genieße die Auszeit und Stille im lauten und geschäftigen Alltag.

Du magst nicht allein mit meditieren anfangen

Schau doch mal in meiner Facebook Gruppe vorbei. Da stehe ich Dir mit Rat und Tat zur Seite.

Ernährung. Fitness. Spiritualität. – Ganzheitliche Gesundheit

Das erste ICH-Jahr #ICH2020

Das erste ICH-Jahr #ICH2020

ICH-Jahr klingt etwas egoistisch? Im gesunden Maße ist das auch in Ordnung. In dem Fall geht auch auch um Dich und Deine Gesundheit.

ICH steht kurz für I Choose Health. I Choose Health wiederum steht für meinen ganzheitlichen Ansatz der Gesundheit.

ICH – I Choose Health

Gesundheit betrachte ich ganzheitlich. Ich picke nicht nur die Ernährung, die Fitness oder die mentale Gesundheit heraus. Sondern ich behaupte, alles muss passen.

Klingt das für Dich nach zu viel Arbeit und Veränderung? Das kommt drauf an wie Du bisher mit Dir und Deiner Gesundheit umgegangen bist. Doch Du solltest Dir jeden Aufwand wert sein?

Nur Sport

Nicht selten bekomme ich „Du kannst es Dir ja leisten“ zu hören, wenn es um Süßigkeiten geht. Rein äußerlich stimmt das. Da ich fast täglich sportlich aktiv bin, darf ich auch einiges an Extrakalorien zu mir nehmen.

Doch was sagt meine Gesundheit dazu, wenn es Fast Food, Softdrinks und zu viele Süßigkeiten geben würde. Auf Dauer bleibe ich wahrscheinlich trotzdem schlank (sorry Leute), aber weder richtig fit noch gesund. Früher oder später werden sich diverse Zipperlein einstellen. Seien es Entzündungen von Muskeln, Sehnen und Co. Sei es eine geminderte Leistungsfähigkeit im Sport. Sei es Müdigkeit. Sei es schlechte Haut. Da fallen mir noch einige negative Dinge ein…

Nur Ernährung

Es geht natürlich auch andersherum. Du könntest akribisch auf Deine Ernährung achten. Isst jeden Tag Dein Gemüse und Obst. Setzt auf hochwertige Fette und lässt isolierte Kohlenhydrate weg. Bereitest Dein Essen selbst frisch, aus hochwertigen Bio Zutaten, zu.

Aber Sport? Bäh. Also das ist Dir zu anstrengend und Spaß macht das alles auch nicht. Sowieso fehlt da auch die Zeit. Und was solltest Du denn Überhaupt für Sport machen? Fitnessstudio ist ja voll doof. Und so Outdoor Gedöns ist auch nix für Dich.

Klar, bist Du erstmal gut aufgestellt. Dein Körper freut sich über die Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe die Du ihm zukommen lässt. Doch wirklich reichen tut ihm das nicht. Sorry für die schlechten Nachrichten.

Muskeln die wenig oder nicht benutzt werden verkümmern mit der Zeit.

„Ja und? Ich brauche keinen dicken Bizeps!“

Das mag stimmen, aber was ist mit den Muskeln die deinen Rumpf stützen und halten. Muskeln die Dir ermöglichen aufrecht zu stehen und zu sitzen. Ein nicht unerheblicher Teil von Rückenschmerzen, gerade im Lebenwirbelsäulenbereich, ist auf eine schwache Muskulatur zurück zuführen.

Muskeln helfen Dir um übrigen auch um im Ruhezustand ein paar Extrakalorien zu verbrennen. Auch toll, oder?

Gelenke wollen bewegt werden. Denn ohne die Bewegung wird der Knorpel nicht ordentlich mit Nährstoffen versorgt. Der Knorpel ist wie ein Schwamm, welcher bei Belastung ausgequetscht wird und sich bei Entlastung mit Gelenkschmiere vollsaugt. So gelangen bei ausreichender Bewegung auch die aufgenommen Nährstoffe Deiner perfekten Ernährung in den Knorpel.

Was passiert, wenn er nicht ordentlich genährt wird? Im besten Fall tut es einfach nur weh und Du siehst beim Aufstehen 10 Jahre älter aus als Du tatsächlich bist.

Mentale Gesundheit

Unsere Psyche ist so unendlich wichtig und wird so oft ignoriert. Meist bekommt die mentale Gesundheit dann Aufmerksamkeit, wenn es uns schon so richtig mies geht.

  • Burn Out
  • Depressionen
  • Ängste
  • Dauerstress

Unser Alltag steckt voller Termine, zu vielen Infos, negativen Ereignisse und eine menge Druck irgendwie alles in möglichst kurzer Zeit zu schaffen.

Wir stehen früh auf und haben schon den Tagesplan im Kopf. Lesen die Nachrichten um zu erfahren welche Katastrophen und negativen Ereignisse in aller Welt geschehen sind. In den Pausen machen wir uns auf Facebook schlau und regen uns über die blöden Kommentare unter den Beiträgen auf.

Nach Feierabend fahren wir nach Hause. Ärgern uns über die ganzen Deppen die alle nicht fahren können. Im Supermarkt haben die Schnarchnasen auch alle zuviel Zeit.

Daheim nervt der Nachbar der seine Karre mal wieder unmöglich eingeparkt hat.

Die ToDo die ganze Zeit im Hinterkopf, denn irgendwie ist der Tag mal wieder viel zu kurz.

Zur „Entspannung“ gibt es dann eine dieser Sendungen bei denen sich die Pflanzen wegdrehen möchten.

An welcher Stelle darf Deine Seele oder Dein Gehirn mal Ruhe erfahren? Das ist viel wichtiger als die meisten annehmen. Ich bin mal frech und sage der Großteil hat das noch nie hinterfragt.

Stressige Tage führen dann gern zu einem ungesunden Essverhalten. Entweder als Belohnung weil man überlebt hat oder weil der Körper so platt ist und nach Energie schreit. Der will aber eigentlich die Energie aus Ruhe tanken und nicht aus der Schoki.

Der Ablauf meines ersten ICH-Jahres

Nun ist es denkbar unklug alles auf einmal in Frage zu stellen und über den Haufen zu werfen. Ein Plan muss her!

Dazu habe ich mir mal ein paar Gedanken gemacht und stelle 2020 jeden Monat unter ein anderes Motto.

Ich habe lange überlegt ob ich Dir die Monatsthemen direkt verrate. Die behalte ich aber für mich. Damit Du nicht jetzt, im Januar, schon auf den Dezember schielst.

Der Januar steht unter dem Motto: „Kohlenhydrate in der richtigen Form und Menge.“

Jetzt geht es Deinen Nudeln und dem Kuchen an den Kragen. 😉

Wo steigt die ICH Party?

Die Gedanken und Impulse zu den Themen findest Du auf Instagram oder Facebook. Folge mir auf einem der Kanäle, gern auch beiden, und steig mit ein. #ICH2020

Für Dich ist hoffentlich auch das eine oder andere spannende Thema dabei welches Dir einen Impuls für eine positive Veränderung gibt.

Wir sehen uns dann gleich bei Facebook oder Instagram. 🙂

Sind (Neujahrs)vorsätze sinnvoll?

Sind (Neujahrs)vorsätze sinnvoll?

Das Wort Vorsatz definiert sich laut Wörterbuch: „etwas, was sich jemand bewusst, entschlossen vorgenommen hat; feste Absicht; fester Entschluss“

Der Januar ist bekannt für gute Vorsätze. Viele haben welche oder zumindestens einen.

Da stehen so Klassiker wie:

„Ich mache nächstes Jahr mehr Sport.“

„Ich ernähre mich gesünder.“

„Ich mache mir weniger Stress.“

„Ich möchte abnehmen.“

im Raum. Kommt Dir das irgendwie bekannt vor? Startest auch Du ein neues Jahr mit Vorsätzen? Oder hast Du die Jahre vielleicht früher so gestartet? So richtig funktioniert hat es nie und deswegen machst Du den Quatsch nicht mehr mit?

Auch ich hatte selbstverständlich früher gute Vorsätze für das neue Jahr. Am Ende des Jahres habe ich mich nochmal so richtig hängen lassen und die „Freiheit“ genossen, aber ab 01.01 sollte alles anders werden.

Hat für mich tatsächlich nie funktioniert. Naja ein paar Stunden vielleicht…

Das es vielen anderen auch so geht, wie mir früher, sehe ich im Schwimmbad oder im Gym. Anfang Januar ist es rappelvoll. Schlangen an den Geräten, volle Laufbänder und im Schwimmbad kann man vor Menschen fast über das Wasser gehen.

Mitte Februar ist schon deutlich mehr Platz. Im März ist praktisch alles beim Alten. Eine Handvoll neue Gesichter sind geblieben.

Inzwischen habe ich das Geheimnis meines Scheiterns enttarnt und ihm den Schrecken genommen, ja würde sagen ihm direkt in den Arsch getreten.

Meine Erkenntnis möchte ich gern mir Dir teilen. Auf das Du beim nächsten Mal als Sieger vom Platz gehst!

Vorsätze vs. Ziele

Nehmen wir doch als Beispiel den sehr klassischen Vorsatz „Ich ernähre mich gesünder.“ Das ist ein undefinierter Wunsch. Ein Vorhaben was nicht genauer beschrieben ist. Es gibt keine Deadline. Kein wie funktioniert es genau. Kein was soll ich tun. Kein warum möchte ich das überhaupt. Es ist einfach ein daher gesprochener Satz.

Was unterscheidet den Vorsatz nun von einem Ziel?
Als Ziel würde das ganze viel exakter sein, viel verbindlicher, viel leichter zu verfolgen. Quasi eine Art Kochrezept für den Erfolg.

Ab 01. Januar stelle ich meine Ernährung um. Ich möchte dabei ein paar Kilo verlieren, aber noch wichtiger ist mir mich gesünder und leistungsfähiger ja rundum wohler zu fühlen. Dies setze ich schrittweise um. Bis Weihnachten möchte ich so die passende gesunde Ernährung für mich gefunden haben.

Ich beginne damit nur noch stilles Wasser und ungesüßte Tees zu trinken. Außerdem kaufe ich keine Süßigkeiten mehr auf Vorrat. Im Januar werden Weißmehlprodukte gegen Vollkornvarianten eingetauscht.

Im Februar fange ich an jeden Tag Gemüse zu essen. Ich legen mir eine Sammlung von tollen Salat- sowie Rezepten für Gemüsegerichte zu. Auch einen Smoothiemaker für grüne Smoothies wird gekauft.

Ab März reduziere ich meinen Milchproduktekonsum. Ich werden vermehrt auf Hülsenfrüchte setzen und ab und an Soja in meinen Speiseplan aufnehmen. Wenn es Milchprodukte gibt, dann achte ich auf Rohmilchqualität aus Weidehaltung.

So könnte man zum Beispiel ein großes Ziel in kleinere Teilziele untergliedern. Man weiß genau was auf einen zukommt, wann es auf einen zukommt und ganz wichtig warum man es überhaupt möchte.

Wer schreibt, der bleibt

Irgendwie ein merkwürdiger Ausspruch. Doch da ist echt was dran!

Was man am 31.12. gedacht hat, ist am 30.01. schon recht verwaschen und am 04.07. hat man nur noch eine vage Erinnerung.

Bei kleineren Dingen folge ich dem Tipp manchmal selber nicht. In dem Moment wo ich es mir vornehme, eine Info lese oder ich etwas tue ist mir ganz klar, dass ich es mir auf jeden Fall merken werde.

Eine Woche später stehe ich vor dem Tiefkühlschrank und habe keinen Dunst mehr in welcher Dose das richtige Futter für meine Hündin ist. Fröhliches raten und suchen beginnt. Ich sage es euch da sehe ich Nala neben mir lachen. Jedes Mal!
Oder ich höre etwas Tolles in einem Podcast. Finde es absolut logisch und bin der Meinung, dass man sowas logisches unmöglich vergessen kann. Tage später suche ich dann angenervt die gehörten Podcast Folgen durch um die Stelle wieder zu finden….

Irgendwie hoffe ich gerade ich stehe damit nicht allein da, sondern Du kennst jemanden dem es auch so geht. ?

Von 0 auf 100 und von 100 auf 0

Die ersten Tage der Vorsatzjagd ist man hochmotiviert. Ab ins Gym zum anmelden. Neue geile Trainingsklamotten kaufen. Sich einen fetzigen Trainingsplan erstellen lassen. Vor dem inneren Augen siehst Du Dich schon im Sommer. Die Badesachen sehen viel besser an Dir aus und Du stolzierst praktisch am Strand entlang. 

Du startest direkt mit dreimal Training die Woche. Isst nur noch Salat. Zählst eisern Deine Kalorien. Freust Dich in Woche zwei im Fitnessstudio schon erste Gesicher wieder zuerkennen und ihr grüßt euch mit erhobenen Kopf.

In der dritten Woche bist Du allerdings müde. Das ist alles ganz schon anstrengend. So erschöpft braucht man auch mehr Energie. Also gibt es nach dem Salat etwas Nachtisch. Und früh eben beim Bäcker so ein Happen für mehr Tagesenergie und zum wach werden. Und sowieso Du warst ja gestern im Gym, da geht das schon.

Puh dreimal die Woche Sport ist doch heftig. Du verpasst jetzt immer mal ein Treffen mit Freunden, was in Deiner Serie vor sich geht weißt Du auch nicht mehr so genau.

Etwas Ruhe tut Dir sicher gut, also geht es heute von Arbeit direkt mal auf die Couch. An so einem Ruhetag gönnst Du Dir mal was. Du hältst auf dem Heimweg beim Lieblingsitaliener und holst Dir diese super leckere Pizza. Ach wenn so ein gemütlicher Serienabend ansteht geht auch mal ein Eis. Das wird ein super Entspannungsabend und morgen geht es dann weiter!

Ehe Du Dich versiehst, bist Du ein passiver Sponsor des Fitnessstudios. Salat gibt es jetzt wieder deutlich seltener und die geilen neuen Trainingsklamotten rutschen im Kleiderschrank immer weiter nach unten.

Eine vollkommen typische von-0-auf-100-und-von-100-auf-0 Geschichte.

Das ganze Leben und viele Gewohnheiten von 0 auf 100 zu ändern ist meist der Anfang vom Ende. Es ist einfach too much, erfordert so abartig viel Disziplin, dass der Akku bald leer ist. Man fühlt sich wie ein Versager und versteht gar nicht warum das einfach nicht klappen will. Man gibt sich die Schuld und meint einfach nicht genug Disziplin zu haben.

Step by Step ohh Baby…

Stell Dir nun mal folgendes Szenario vor.

Du bist richtig hoch motiviert. Endlich ist der 1. Januar. Du willst ins Gym und loslegen mit trainieren. Du scharrst mit den Hufen shoppen zu gehen und dieses neue hammer Trainingsoutfit zu kaufen. Du freust Dich wie Bolle auf den Sommer, denn dieses Jahr bist Du richtig happy mit Deiner Strandfigur.

Letztes Jahr bist Du es falsch angegangen. Alles auf einmal war Bullshit. Du bist wieder da und Du hast einen Plan!

Du zügelst also dieses Jahr die ganze Motivation und setzt es langsam um. Du hast Dir bereits Deine Teilziele bis Juli aufgeschrieben. Boar wie Du Bock hast das Ding zu rocken.

Nach etwas Recherche bestellst Du Dir die neuesten und schicksten Hightech Trainingsklamotten. Die Lieferung kannst Du kaum erwarten.

Diesmal geht es gemächlicher los, das ist gar nicht so einfach. Du sprühst vor Energie, die ganze Zeit das erreichte Ziel vor Augen. Erstmal ein Training die Woche. Langsam reinfinden und es in die Freizeit integrieren. Du parkst nun freiwillig viel weiter weg vom Büro und läufst ein paar Schritte mehr. Es gibt täglich etwas Grünes zum essen. Mal einen kleineren Salat mal einen Smoothie. Da passt dann gar nicht mehr so viel von dem Rest rein. Super!

Ende Januar gehört die Stunde Fitnessstudio schon fest zur Wochenplanung und wenn es mal nichts Frisches zu essen gibt vermisst Du es direkt. Das macht Spaß! Irgendwie sieht der Bauch auch schon etwas fester aus. Yeah!

Im Februar beschließt Du dem Sport noch mehr Raum zu geben. Du sprichst mit einem Fitnesstrainer. Der erstellt Dir ein Workout das genau zu Dir passt und so richtig krass Spaß macht. Weil die schon etwas lockerer sitzende Hose so motiviert, beschließt Du nun den Süßigkeiten auf die Pelle zu rücken. Es wird nicht mehr auf Vorrat gekauft, sondern nur noch, wenn Du einen richtige Jieper hast.

Und so ziehst Du die Monate gnadenlos durch. Machst einen Schritt nach dem anderen. Gibst jeder Veränderung Zeit eine waschechte Gewohnheit zu werden. Erst wenn eine Veränderung nicht mehr Anstrengend ist geht es weiter mit der Nächsten.

Das läuft wie Sau! Inzwischen ist die lockere Hose dauerhaft im Schrank verschwunden, die sieht einfach nur noch schlackrig an Dir aus. Im Büro nimmst Du die Treppe und bist lächelnd vor dem Fahrstuhl da. Deine Kollegen und Freunde schauen etwas neidig auf Deine Fortschritte. Du genießt das natürlich in vollen Zügen! Verdammt, warum hast Du das nicht letztes Jahr schon schon gemacht?

Kurz & Knapp

  • Schreibe Dir Deine Ziele zunächst auf
  • Unterteile die Ziele in kleinere, recht schnell erreichbare Unterziele
  • lege Belohnungen für das Erreichen fest (ins Kino gehen, eine Massage…)
  • setze einen Termin für die Teilziele und natürlich für das große Ziel an
  • falls ein Ziel mal nicht zum gewünschten Zeitpunkt erreicht ist: That’s life! Korrigiere den Plan einfach.
  • Träume Dich regelmäßig in Dein Ziel herein. Wie wird es sich anfühlen, wenn Du den letzten großen Haken machen kannst?
  • Suche Dir Unterstützung, wenn Du den Alleingang scheust
  • Lege direkt los!

Du bist nicht allein!

Wenn Du Bock hast Deine eigene Erfolgsstory zu schreiben aber nicht allein daran arbeiten möchtest such Dir Verbündete.

Vielleicht kannst Du einen Freund oder eine Freundin mit auf die Reise nehmen?

Vielleicht findest Du in der städtischen Facebook Gruppe Mitstreiter oder in der Facebook Gruppe Deines zukünftigen Fitnessstudios.

Suche Dir einen Personal Trainer der Dich unterstützt.

Und wenn das alles nicht das richtig ist, dann bin ich ja noch da. 🙂

Das Leben ist Veränderung

Das Leben ist Veränderung

Nichts ist so beständig wie der Wandel. (Heraklit von Ephesus)

Manchmal sind Veränderungen etwas Gutes, manchmal sind Veränderungen ein harter Einschnitt ins Leben. Doch was tun, wenn einen das Universum vor eine echte Herausforderung stellt? Seit mein Leben im Juni in Sekunden komplett auf den Kopf gestellt wurde, beschäftigt mich mein neuer Weg.

Annehmen

Der erste Schritt war die Veränderung anzunehmen. Wir können nichts daran ändern, wenn ein geliebter Mensche aus unserem Leben gerissen wird. Wir können nichts daran ändern, wenn wir unseren Job verlieren. Wir können nichts daran ändern, wenn wir verlassen werden. Wir können nichts daran ändern, wenn eine Krankheit in unserem Lebensplan steht.

Ich habe meine Schicksal akzeptiert. Was soll ich auch tun? Ja, ich bin traurig und ja Sven fehlt mir jede Minute. Ändern kann ich es jedoch nicht. Alles flehen und betteln der ersten Wochen es möge nur eine Traum sein waren vergebens. Nun hilft es mir nicht zu jammern, mich hängen zu lassen oder in tiefes Grübeln zu verfallen. Erstens ist Schatz da strickt dagegen. Zweitens bin das nicht mehr ich. Drittens, wie beschissen lang soll sich das Leben denn dann anfühlen?

Geholfen hat mir die Begegnung mit Tanja Schlömer. Mit diesem Wissen ist für mich nun alles etwas leichter. Ich kann nur jeden empfehlen für seine persönliche Situation einen Weg zu suchen, der das Annehmen ermöglicht.

Sven’s Einstellung

Sven hat alles richtig gemacht, denn er hat gelebt. Nicht in der Vergangenheit und nur soweit es nötig ist in der Zukunft. Schlau. Genial. Was für ein Genie!

Verstehen kann ich es erst jetzt so richtig. Dankbar für seine Einstellung bin ich jeden Tag. Ohne diese hätten wir nie soviel erlebt und gemacht.

Er hatte auf etwas Bock? Nicht lange gefackelt und umgesetzt. Egal ob Business oder Hobby.

Als ich den Two Oceans Marathon ansprach war er Feuer und Flamme. Ich hätte ja gezögert. Sven nicht. Er hat mich damals ermutigt die nötigen sportliche Schritte zu planen und das Ziel stand. Das Leben ist kurz.

Menschen die viel jammern und nix ändern haben seinen Puls in die Höhe schnellen lassen. Recht hat er. Mit Klagen wird nix bessern. Anpacken. Komfortzone verlassen. Das Leben ist kurz.

Ich bin im e-Commerce tätig. Der Job ist nicht schlecht, aber auch nicht geil. Ich springe nicht motiviert morgens aus dem Bett und freue mich auf den Arbeitstag. Anpacken. Komfortzone verlassen. Das Leben ist kurz.

Die Suche nach den Weg

Wir hatten unsere Zukunftsplanung. Wir waren gerade dabei unseren beruflichen Traum in die Tat umzusetzen. Der Businessplan stand. Jeder hatte exakt die Aufgaben die auch seine Stärken waren. Klingt genial? Noch genialer: unsere Stärken haben sich perfekt ergänzt. Ab März nächsten Jahres sollte es losgehen. Wir haben uns darauf gefreut. Das Hobby zum Beruf machen. Ein Traum!

Nun steht zwar das Konzept im Raum. Doch es sind nur noch 50% der notwendigen Stärken da. Ich kann seinen Part auf keinen Fall ausgleichen. Würde mir keine Spaß machen. Fehlt mir auch das Know-how. Ein anderer Geschäftspartner? Auf keinen Fall. Unser Baby! Sven und Heike oder gar nicht. Also gar nicht.

Ich habe mir viele Gedanken gemacht. Viele Ideen notiert. Schließlich einfach mal meine Stärken aufgeschrieben und geschaut was ich damit anfangen kann. Was wollte ich schon immer machen? Was hat mich nie losgelassen? Was macht mir Spaß? Womit kann ich mich identifizieren?

Es hat sich ein erstes Gerüst gebildet. Erste Maßnahmen sind getroffen. Erste Veränderungen stehen an. Die ersten Ziele sind formuliert. Ob es klappt? Ich habe keine Ahnung. Doch wenn ich es nicht probiere werde ich es nie erfahren. Wenn ich es nicht probiere werde ich auch in Zukunft nicht fröhlich aus dem Bett springen und mich an die Arbeit stürzen.

Da die Arbeit jedoch einen Großteil des Lebens einnimmt möchte ich die Zeit nicht vergeuden. Das Leben ist kurz.

Worst Case

Was ist denn das Allerschlimmste was passieren kann?

  1. Ich scheitere an der Umsetzung und alles bleibt wie es ist.
  2. Ich scheitere nach der Umsetzung und muss mir neue Arbeit suchen.
  3. Es macht nach X Jahren keinen Spaß mehr. Dann hatte ich wenigsten X tolle Jahre.

Es geht doch immer irgendwie weiter. Ich bin überzeugt, wenn Du ins Handeln kommst und Deinen Traum leben willst wirst Du Unterstützung erfahren. Das Universum lässt Dich nicht hängen.

Blogausrichtung

Mit dem geänderten Leben ändert sich auch die Ausrichtung von Malahealth. Vom Laufblog über den Triathlon geht es jetzt in die nächste Entwicklung.

Da Sport ein ganz wichtiger Bestandteil meines Leben ist, bleibt das natürlich. Da ich in der Vergangenheit gemerkt habe, dass ich Menschen mit meinen Beiträgen motivieren kann, werde ich die Ausrichtung etwas anpassen. Meine Wettkampfberichte erspare ich euch jedoch nicht. Wenn ich mich schon quäle sollt ihr ja auch was davon haben!

Ernährung ist ein so wichtiges Thema und liegt seit Jahren in meinem Interesse. Ich hatte eine Ausbildung als Ernährungsberater begonnen. Konnte mich jedoch mit den klassischen Ausbildungsunterlagen nicht identifizieren. Nun habe ich das Thema für mich wieder aufgegriffen und hoffentlich etwas gefunden, was meinen Vorstellungen entspricht. Ganzheitlich ist mein Schlüsselwort. Den Normen der DGE möchte ich nicht blind vertrauen. Ich mag es hinterfragen. Ich mag es modern.

Lifestyle. Unter Lifestyle verstehe ich eine Art der Lebensführung. Unter dem Thema Lifestyle werde ich alle möglichen Gedanken zum Thema Lebensführung niederschreiben. In den letzten Wochen konnte ich erkennen, dass Menschen diese Themen dankbar annehmen.

Ich freue mich darauf etwas zu ändern. Freue mich darauf euch weiter hier zu begrüßen. Freue mich auf die neuen Leser. Freue mich darauf das Leben aktiv zu gestalten.

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (Chinesisches Sprichwort)